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Mutterschaftsgeld: Was du wissen solltest, um bestens vorbereitet zu sein

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Mutterschaftsgeld ist eine finanzielle Unterstützung für werdende Mütter, die dir helfen soll, die Zeit rund um die Geburt deines Kindes entspannt und sorgenfrei zu genießen. Doch wer hat eigentlich Anspruch darauf, wann wird es gezahlt und wie läuft der Antrag ab? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Mutterschaftsgeld wissen musst, und erhältst nützliche Tipps, um den Prozess reibungslos zu gestalten.

Wer hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld?

Ob du Anspruch auf Mutterschaftsgeld hast, hängt von deiner beruflichen Situation ab. Grundsätzlich können gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmerinnen und Frauen mit einem Mini-Job Mutterschaftsgeld beantragen. Auch Arbeitslose, die Arbeitslosengeld I beziehen, haben unter bestimmten Bedingungen Anspruch darauf.

Bist du privat krankenversichert, erhältst du kein Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse. Stattdessen kannst du bei deinem Arbeitgeber einen sogenannten Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld beantragen. Dieser Zuschuss gleicht die Differenz zwischen dem Mutterschaftsgeld und deinem durchschnittlichen Nettogehalt aus. Wenn du freiberuflich oder selbstständig tätig bist und freiwillig gesetzlich versichert bist, hast du ebenfalls Anspruch auf Mutterschaftsgeld.

Wann wird Mutterschaftsgeld gezahlt?

Die Zahlung des Mutterschaftsgeldes beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt auf zwölf Wochen. Für Mütter von Kindern mit einer Behinderung gilt ebenfalls eine verlängerte Schutzfrist von zwölf Wochen nach der Geburt, vorausgesetzt, die Behinderung wird innerhalb von acht Wochen nach der Geburt ärztlich festgestellt.

Es ist wichtig zu wissen, dass während der Schutzfrist vor der Geburt keine Arbeitspflicht besteht. Du darfst während dieser Zeit zwar arbeiten, aber nur, wenn du dies ausdrücklich wünschst und dein Arzt keine Bedenken hat. Nach der Geburt besteht hingegen ein absolutes Beschäftigungsverbot.

Wie wird Mutterschaftsgeld beantragt?

Um Mutterschaftsgeld zu erhalten, musst du rechtzeitig einen Antrag bei deiner Krankenkasse stellen. Hierfür benötigst du eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin, die du etwa sieben Wochen vor dem errechneten Termin von deinem Arzt oder deiner Hebamme erhältst.

Sobald du die Bescheinigung hast, reichst du diese bei deiner Krankenkasse ein. Die Krankenkasse prüft dann deinen Anspruch und veranlasst die Zahlung. Wenn du privat versichert bist, wendest du dich mit der Bescheinigung direkt an deinen Arbeitgeber, um den Arbeitgeberzuschuss zu beantragen.

Wichtig: Vergiss nicht, deinen Arbeitgeber über deine Schwangerschaft zu informieren. Dies sollte idealerweise spätestens drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin geschehen, damit er ebenfalls die nötigen Schritte einleiten kann. Dein Arbeitgeber ist verpflichtet, dich während der Schutzfristen freizustellen und deinen Arbeitsplatz für dich zu reservieren.

Weitere wichtige Informationen zum Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 Euro pro Tag. Verdientest du vor der Geburt mehr als 13 Euro pro Tag, zahlt dein Arbeitgeber die Differenz zu deinem durchschnittlichen Nettogehalt als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Zusammen erhältst du somit dein volles Nettogehalt.

Wenn du Arbeitslosengeld I beziehst, erhältst du während der Schutzfrist weiterhin dein Arbeitslosengeld in der Höhe, in der du es auch vorher bekommen hast. Solltest du vor deiner Arbeitslosigkeit angestellt gewesen sein und dein Arbeitsverhältnis während der Schwangerschaft enden, kannst du ebenfalls Mutterschaftsgeld erhalten. In diesem Fall wird es direkt von der Krankenkasse gezahlt.

Es gibt auch einige Sonderregelungen, die für besondere Beschäftigungsgruppen gelten. Dazu gehören beispielsweise Schülerinnen, Studentinnen oder Praktikantinnen. Sie haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Mutterschaftsgeld, wenn sie eine Krankenversicherung haben.

Fazit: Gut vorbereitet in den Mutterschutz

Mutterschaftsgeld bietet dir die finanzielle Unterstützung, die du während der Schutzfristen rund um die Geburt deines Kindes benötigst. Es ist wichtig, sich rechtzeitig über die Anspruchsvoraussetzungen und die nötigen Anträge zu informieren, um keine Überraschungen zu erleben. Mit einer frühzeitigen Planung und den richtigen Informationen kannst du entspannt in die Zeit des Mutterschutzes starten und dich voll und ganz auf dein Baby konzentrieren.

Wenn du unsicher bist oder Fragen hast, zögere nicht, dich an deine Krankenkasse oder an Beratungsstellen zu wenden. Sie stehen dir mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen dich bei allen Anliegen rund um das Thema Mutterschaftsgeld.

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